Presse-Information

Werkstattgespräch: Die Maßnahme
Sa 25. Juni 2016 um 19 Uhr
Ort: Grüner Salon, Volksbühne am Rosa-Luxemburgplatz, Berlin Mitte
Veranstalter: Initiative „Die Maßnahme“, Rosa Luxemburg Stiftung
Programm: Ausstellung, Film-Dokumentation und Diskussion der Mitwirkenden der Premiere vom 8.4.2016
Geschichtlicher Hintergrund: Die „kollektive Produktionsberatung“ nach der Uraufführung von „Die Maßnahme“ mit fast 300 Sängerinnen und Sängern am 20.12.1930 stellte die Erfahrungen der Mitwirkenden und die politischen Elemente des Stückes in den Mittelpunkt.

Die Diskussion findet innerhalb des Programms des Festes der Linken statt. Diskussions-Einladung zum Download

Liebe Redaktionen,

die Initiative „Die Maßnahme“ wagte das Experiment und brachte Brechts „Theaterstück der Zukunft“ am 8. April 2016 zum ersten mal seit 1932 original in der Tradition der Arbeiter-Chöre auf die Bühne. Fast 300 Berlinerinnen und Berliner sangen mit. Was mit dem Lehrstück heute zu lernen ist, kann nur der Arbeitsprozess zeigen.

Herzlichst
Antje Grabenhorst
Pressearbeit

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Presseinformationen und Pressematerial
rund um die Premiere vom 8.4.2016
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Pressefotos gibt es hier
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Pressekontakt
Termine für Ihre Berichterstattung
Die Aufführung
Inhaltsangabe
Die Initiative „Die Maßnahme“
Die Chöre
Die Tradition der Arbeiter-Chöre
Der mehrstufige Arbeitsprozess
Trailer
Projektbeschreibung von Fabiane Kemmann

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Termine für Ihre Berichterstattung
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Werkstattgespräch: Die Maßnahme
Sa 25. Juni 2016 um 19 Uhr
Ort: Grüner Salon, Volksbühne am Rosa-Luxemburgplatz, Berlin Mitte
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung
Programm: Ausstellung, kurze Film-Dokumentation und Diskussion der Mitwirkenden der Premiere vom 8.4.2016
Geschichtlicher Hintergrund: Die „kollektive Produktionsberatung“ nach der Uraufführung von „Die Maßnahme“ mit fast 300 Sängerinnen und Sängern am 20.12.1930 stellte die Erfahrungen der Mitwirkenden und die politischen Elemente des Stückes in den Mittelpunkt.

Die Diskussion findet innerhalb des Programms des Festes der Linken statt. Diskussions-Einladung zum Download

Lehrstück-Kurs zur Gewaltprävention
Sa 9. April 10-22 Uhr + So 10. April 10-13 Uhr
Ort auf Anfrage, Kursleiter: Reiner Steinweg

Aufführung im Kammermusiksaal der Philharmonie
Fr 8. April 20 Uhr Premiere

Generalprobe im Kammermusiksaal der Philharmonie
Fr 8. April
10-11 Uhr Stellprobe Chor
11-12.30 Uhr Probe mit Orchester und Chor
12.30-14.30  Probe Schauspieler
14.30-16.30 Uhr Durchlauf mit Stop, mit Korrepetitorin
16.30-17.30 Uhr Technischer Durchlauf mit Korrepetitorin

Endproben der einzelnen Chöre
Mo 4. bis Do 7. April 2016
Orte und Termine siehe Probenplan

Orchesterprobe mit Marcus Crome
Mi 6. April 10-12 Uhr
Ort: Theaterhaus Mitte, Wallstraße 32, Haus C , 10179 Berlin

Proben im Russischen Haus, Friedrichstr. 176–179, Berlin Mitte
Sa 2. April 10-14 Uhr 1. Hauptprobe, Chöre
So 3. April 10-14 Uhr 2. Hauptprobe, Chöre, Darsteller, Sopranistin
10-12 Uhr Chorprobe mit Klavierbegleitung
12:10-13 Uhr technischer Durchlauf mit den Darstellern

Termine vor April 2016
Den vorangegangenen Arbeitsprozess finden sie hier

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Die Aufführung
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Premiere: Freitag 8. April 2016 um 20 Uhr
Ort: Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Tickets: 35 / 25 / 15 erm.
Ticket-Verkauf an allen Vorverkaufsstellen, Online, und über die Eventim-Bestell-Hotline, Montag bis Sonntag 8-20 Uhr: 01806/57 00 70, 20 cent pro Festnetz-Anruf, maximal 60 cent pro Mobilfunk-Anruf

Initiative „Die Maßnahme“ zeigt das szenische Konzert

Die Maßnahme

Lehrstück von Bertolt Brecht und Hanns Eisler
Erste Wiederaufführung in Originalbesetzung mit fast 300 SängerInnen

Ändere die Welt, sie braucht es.“ heißt eines der bekanntesten Lieder aus dem Stück. Voraussetzung dafür ist es „nach einer besseren Möglichkeit zu fragen.“ Das Meisterwerk von Bertolt Brecht und Hanns Eisler ist eine Versuchsanordnung für diese Frage, ein Instrument der sozialen Fantasie. Entlang der Figur des „Jungen Genossen“ wird mit der Frage nach Widerstand, Ich-Stärke und kollektivem Handeln heute experimentiert.

Bertolt Brechts und Hanns Eislers erstes Gemeinschaftswerk wurde am 13.12.1930 mit 300 Arbeiter-SängerInnen in der alten Philharmonie uraufgeführt und von der Kritik teilweise begeistert begrüßt. Die Nationalsozialisten verboten das Werk. Nach 1945 gab Brecht das Werk nicht mehr für Aufführungen frei. 1956, kurz vor seinem Tod, nannte er „Die Maßnahme“ sein Modell für ein „Theater der Zukunft“. 1997 wurde das Stück wieder für Aufführungen freigegeben, doch nie in seiner ursprünglichen Fassung, als Lehrstück in der Tradition der großen Arbeiter-Chöre gespielt.

Vor 1933 gab es in Deutschland eine halbe Million Arbeiter-Sängerinnen. Nach 1945 war diese Bewegung vernichtet. Das Singen der Arbeiterlieder und ihrer Weiterentwicklungen z.B. durch Hanns Eisler und Bertolt Brecht gehört seit 2014 zum immateriellen UNESCO Kulturerbe Deutschlands.

Wer sind die Stimmen von „Die Maßnahme“ im Jahr 2016? Menschen mit unterschiedlichen Herkünften und sozialen Kompetenzen wirken mit, etablierte Chöre, in sozialen Einrichtungen für das Projekt neu gegründete Chöre, Schulchöre, ein Frauenchor, ein Gebärdenchor, politische Chöre und andere. Heute erarbeiten Chöre die Partitur mit ihren eigenen ChorleiterInnen an ihrem jeweiligen Probenort unabhängig von einander. Kurz vor der Aufführung kommen alle Mitwirkenden sukzessive zusammen.

Sopran: Winnie Böwe
Darstellerinnen und Darsteller:  Margarita Breitkreiz, Bernd Grawert, Ole Lagerpusch, Matthias Rheinheimer, Reiner Steinweg, Reinis Vidulejs von Ratten07, Laien aus Berliner Chören
Gemischter Chor aus 10 Chören: Coro Contrapunto, „Die Maßnahme“-Projektchor mit SängerInnen des Chores der werktätigen Volksbühne, Erich-Fried-Chor, Ernst-Busch-Chor Berlin, Frauenchor Con Passione, Gebärdenchor, GEBEWO-Brückeladen-Chor mit Ratten 07, Hanns Eisler Chor Berlin, hardChor ELLA, Zeckenchor
Orchester: Damir Bacikin (Trompete), Callum G’Froerer (Trompete), Christian Ahrens (Trompete), Till Krause (Posaune), Martin Curth (Posaune), Marcus Weißer (Horn), Eva Päplow (Horn), Viorel Ciriacescu (Pauke), Fabian Musick (Schlagzeug), stefanpaul (Klavier)
Musikalische Leitung: Marcus Crome
Szenische Leitung: Fabiane Kemmann
Künstlerische Begleitung: Barbara Nicolier
Produktionsleitung: Fabiane Kemmann, Katharina Husemann
Pressearbeit: Antje Grabenhorst
Produktion: Initiative „Die Maßnahme“
Text: Bertolt Brecht, Musik: Hanns Eisler
Werk-Fassung von 1931, Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag

Gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung, und durch die bisher unbezahlte Arbeit der vielen Mitwirkenden.

Damit die Künstler bezahlt werden können, die von ihrer Arbeit leben, braucht das Projekt Spenden. Die Beteiligung am Crowdfunding [englisch Gruppen-Finanzierung] geht mit 5 Euro los. Für SpenderInnen ab 1000 Euro gibt es einen Segeltörn um die Pfaueninsel inklusive Gespräch über Luxus und Klassenkampf. Die Kampagne und den Trailer finden Sie über diesen Link auf indiegogo.

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Inhaltsangabe
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Vier Kommunisten reisen von Russland nach China. Sie unterstützen in Mukden die chinesische Partei. Der junge Sekretär des Parteihauses unterstützt sie. Zur Tarnung tragen sie Masken. Der junge Genosse führt die ihm aufgetragenen Aktionen nicht korrekt aus, weil ihn Gefühle wie z.B. Mitleid überkommen. Als er sich die Maske abreist, wird es für die Gruppe gefährlich. Sie töten ihn mit seinem Einverständnis und treiben die Revolution weiter voran. In Russland melden sie den Mord dem Parteigericht.

Das Stück zeigt die Gerichts-Situation. Die Akteure spielen Szenen aus China nach. „Zur Diskussion soll durch diese Aufführung gestellt werden, ob eine solche Veranstaltung politischen Lehrwert hat“ schrieb Brecht im Programmheft der Uraufführung.

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Die Initiative „Die Maßnahme“
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Die Projektidee entstand 2013.

Fabiane Kemmannn, 11.4.2016: “ Die Maßnahme ist eine Gemeinschaftsarbeit. – Die Idee zu der Arbeit geht zurück auf Barbara Nicolier, die 2013 mit der Idee der Aufführung in Originalform mit 300 aus Paris nach Berlin kam. Nach der gemeinsamen Realisation einer ersten Skizze 2014, in welcher Barbara Nicolier die künstlerische Leitung hatte, hat sie das Projekt an zunächst an Marcus Crome und mich übergeben. Seit Herbst 2014 habe ich die Arbeit aufgebaut. Barbara Nicolier ist wieder in die Arbeit eingestiegen und hat den Aufbauprozess von Paris aus lose begleitet. Die ChorleiterInnen haben die Partitur selbst einstudiert. Marcus Crome hat sie dabei lose begleitet. Er dirigiert. Ich habe die szenische Leitung übernommen. Barbara Nicolier hat die szenische Leitung begleitet.“ [Update 12.4.2016]

Marcus Crome (musikalische Leitung) dirigierte 1997 die erste offizielle deutsche Wiederaufführung von „Die Maßnahme“ am Berliner Ensemble und hatte 2008 an der Volksbühne Berlin die musikalische Leitung und Chorleitung inne. Er übernahm die musikalische Leitung und Chorleitung unter anderem für Einar Schleef, Frank Castorf, Dimiter Gotscheff, Michael Thalheimer, Claus Peymann und Christoph Mehler.

Fabiane Kemmann (szenische Leitung und Produktions-Leitung) engagierte sich für Theaterarbeit gegen Kinderarbeit bei „Children in Need“ in Accra/Ghana, schrieb unter anderem für die Box des Deutschen Theaters Berlin und war Regie- und Dramaturgie-Mitarbeiterin Dimiter Gotscheffs in seinen letzten Inszenierungen.

Barbara Nicolier (künstlerische Begleitung) erarbeitete in sieben Jahren zehn Inszenierungen mit vielköpfigen Ensembles in Kooperation zwischen der Université Paris Pantheon Sorbonne und dem Théâtre National de la Colline. Sie inszenierte am Théâtre de Vidy Lausanne, Théâtre National de la Colline, TGP-CDN de Saint Denis und Schauspielhaus Salzburg.

[Update 12.4.2016: Die Namen hier sind nach ABC sortiert, die Produktionsleitung]

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Die Chöre
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Die Chöre erarbeiten die Partitur mit Ihren ChorleiterInnen an ihrem jeweiligen Probenort unabhangig von einander. Einige Chöre öffnen ihre Proben und nehmen sozial Benachteiligte und Vertriebene in ihre Mitte. Auf diese Weise finden die Proben an verschiedenen öffentlichen Orten Berlins teilweise gleichzeitig statt und es entsteht ein bewegliches Netzwerk.

Der Berliner Gebärdenchor gehört zum evangelischen Gemeindeverein der Gehörlosen und  zeigt in der Gebärdensprache religiöse Lieder als ausdrucksstarke Bewegungs-Poesie. Das Zusammenspiel aus Empfindung, Mimik und Gebärdensprache wird zu einem besonderen Raumerlebnis. Der Chor wurde eingeladen „Die Maßnahme“ in ihrer Mehrstimmigkeit zu unterstützen.  Statt Chorleitung: Gemeinsame Einstudierung

Coro Contrapunto: Junger gemischter Chor mit vielfältigem Programm aus Stücken in verschiedenen Sprachen, vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert

Der „Die Maßnahme“-Projektchor  setzt sich zusammen aus SängerInnen der werktätigen Volksbühne, SängerInnen aus mindestens sechs verschiedenen Berliner Chören, SängerInnen aus sozialen Einrichtungen Berlins und Sängerinnen in freier Eigeninitiative. Einigen ist die Partitur vertraut, aus den Aufführungen im Berliner Ensemble  1997, in der Volksbühne 2008 sowie  aus der Realisation der Prototypen des Projekts 2014 und 2015. Chorleiter: Marcus Crome

Der Erich-Fried-Chor an der Kurt-Schwitters-Schule entstand ursprünglich an der Erich-Fried-Schule. Chorleiter: Andreas Bunckenburg

Ernst-Busch-Chor Berlin: Der gemischte Senioren-Chor wurde 1973 gegründet, heißt seit 1983 Ernst-Busch-Chor und hat ca. 75 Sängerinnen und Sänger. Der Chor pflegt die Tradition der Arbeiter-Sänger-Bewegung, die ihre Wurzeln bereits in den Befreiungskämpfen der vorangegangen Jahrhunderte hat und 1908 in die Gründung des Arbeiter-Sängerbundes mündete. Chorleiter: Daniel Selke

Frauenchor Con Passione: Der 2002 gegründete Chor ist mit der Kirchengemeinde Heilig Kreuz Gemeinde verbunden. Das Repertoire der 45 Sängerinnen umfasst Musik von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Bevorzugt werden Originalliteratur für Frauenchor und Werke von Komponistinnen. Chorleiterin: Mareile Busse

Der GEBEWO Brückeladen-Chor gründete sich als Projektchor für „Die Maßnahme“. Der Brückeladen ist ein Treffpunkt für arbeitslose, suchtkranke, und (ehemals) wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Sie können dort kreativ werden und andere Menschen kennen lernen. Ziel ist aktive Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft, Orientierung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten. Chorleiter: Claus Erbscorn

Hanns Eisler Chor Berlin: 28 Sängerinnen und Sänger betraten am 6. Juli 1973 die Bühne des Konzertsaals der Staatlichen Hochschule für Musik in der Fasanenstraße und sangen Werke von Hanns Eisler, eines in Ost-Berlin wohnenden und bis dahin in West-Berlin fast unbekannten Komponisten. Dieses Konzert zum 75. Geburtstag des Komponisten war das offizielle Gründungskonzert des Chors. Recht ungewöhnlich wirkte dieser Chor ohne einheitliche Chorkleidung, der Lieder und Chöre sang, die man sonst in den Konzertsälen West-Berlins und West-Deutschlands nicht hören konnte. Chorleiterinnen: Christina Hoffmann-Möller, Susanne Jüdes

Der hardChor ELLA existiert seit 24 Jahren an der Kurt-Tucholsky-Schule in Berlin Pankow. „Unserem Namenspatron [Kurt Tucholsky] verpflichtet, suchen wir immer wieder auch Gelegenheiten, uns mit komplexen, auch brisanten Fragen unserer eigenen Gegenwart und Vergangenheit auseinanderzusetzen. … Besonders interessant für unsre Arbeit ist das Werkformat „Lehrstück“, das in besonderem Maße die bewusste, denkende Mitarbeit der einzelnen voraussetzt und provoziert. Das trifft sich mit unserer Auffassung, dass ein Ensemblemusiker eben in erster Linie Gestaltender ist und nicht einfach nur Ausführender. Dabei ist die Thematik von hoher ethischer Schwere – so wird man hautnah erleben, dass solch engagiertes Mit-Wirken eben nicht reibungs- und widerspruchslos verlaufen kann. Ebenso wird für die Jugendlichen die Erfahrung wichtig werden, dass so viele Laiensänger diese Aufgabe übernehmen – und vor allem, dass das für die Uraufführung genau so vorgesehen war. Das gibt wichtige Blicke auf Bereiche der Geschichte frei, die heutzutage oft eher im Schatten der Schlagworte bleiben.“ Chorleiterin: Bettina Kurella

Der Zeckenchor schreibt über sich: „Demo, Sitzblockade, Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Kapitalismus – mit einem Liedchen auf den Lippen kämpft es sich leichter!“

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Die Tradition der Arbeiter-Chöre
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Das Singen der Arbeiterlieder gehört seit 2014 zum immateriellen UNESCO Kulturerbe Deutschlands.

Mit der musikalisch innovativen Aufnahme und Weiterentwicklung der Arbeiterlieder durch Kurt Weill, Hanns Eisler und Bertolt Brecht erreichten sie im deutschen Kulturraum eine hohe künstlerische Entwicklungsstufe, die international besondere Anerkennung erfahren hat. (…) Das Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung bietet ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Volkskultur in Deutschland immer wieder aus fortschrittlichen und demokratischen Ansatzen heraus neu gestaltet und interpretiert wurde. Sie sind über weite Strecken der deutschen Geschichte verboten und unterdrückt worden und konnten nur unter schweren Bedingungen aufgeführt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Lieder der Arbeiterbewegung in Deutschland zunachst wiederentdeckt und wieder erlernt werden.“ Zitat: Deutsche UNESCO Kommission e.V. 

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Der mehrstufige Arbeitsprozess
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Was mit dem Meisterwerk heute zu lernen ist, kann nur der Arbeitsprozess zeigen. Inhalt und Form sind dazu angelegt, die Mitwirkenden miteinander agieren und sich auseinandersetzen zu lassen. Die Auswertung von zwei Prototypen 2014 und 2015 auf gesellschaftlicher, künstlerischer, dramaturgischer, ökonomischer und politischer Ebene schuf die Basis, auf der die Aufführung entwickelt wird.

Das stufenweise Aufeinandertreffen des Gemischten Chores, des Orchesters, der DarstellerInnen, der Sopranistin und des Publikums ermöglicht die einmalige, authentische Konfrontation mit den aufgeworfenen Themen und Fragen.

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Trailer
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Dieses Video wurde für die Crowdfunding-Kampagne erstellt. Es steht Ihnen frei daraus Zitate für Ihre Berichterstattung zu verwenden.

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Letztes Seitenupdate: 24.6.2016

Bild: Brecht-Handschrift aus dem Brecht-Archiv der Akademie der Künste

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